{"id":65,"date":"2020-02-23T12:20:09","date_gmt":"2020-02-23T12:20:09","guid":{"rendered":"http:\/\/holger-montag.de\/?page_id=65"},"modified":"2025-02-13T18:20:56","modified_gmt":"2025-02-13T18:20:56","slug":"buecher","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/holger-montag.de\/?page_id=65","title":{"rendered":"B\u00fccher"},"content":{"rendered":"\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eigene Buchver\u00f6ffentlichungen<\/h2>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<hr \/>\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.mandarin-verlag.de\/programm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Reisen mit Pippo (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Reisen mit<\/a><\/strong> <strong><a href=\"http:\/\/www.mandarin-verlag.de\/sezioni\/program.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Reisen mit Pippo (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Pippo<\/a><\/strong> (Roman)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-68\" src=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Titeljpg-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"425\" srcset=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Titeljpg-212x300.jpg 212w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Titeljpg.jpg 633w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.mandarin-verlag.de\/programm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Liebe oder so (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Liebe oder so<\/a><\/strong> (Roman)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-69\" src=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/HolgerMontagLiebeoderso-192x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"470\" srcset=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/HolgerMontagLiebeoderso-192x300.jpg 192w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/HolgerMontagLiebeoderso.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.mandarin-verlag.de\/sezioni\/program.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Schwarzer Wald (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Schwarzer Wald<\/a><\/strong> (Roman)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-71\" src=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/5166022-9783980932523_Cover-194x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"465\" srcset=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/5166022-9783980932523_Cover-194x300.jpg 194w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/5166022-9783980932523_Cover-768x1189.jpg 768w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/5166022-9783980932523_Cover-661x1024.jpg 661w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/5166022-9783980932523_Cover.jpg 1296w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Der Entefant <\/strong>(Kinderbuch)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.mandarin-verlag.de\/programm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Uxe &amp; die Calaveras ( (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Uxe &amp; die Calaveras (<\/a><\/strong>Kinderbuch)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-70\" src=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/130430UxeCoverQuadrat-279x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"323\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Uxe and the Calaveras<\/strong> (Childrens book, English)<\/p>\r\n<p><strong>Deutsch-Arabisches M\u00e4rchenbuch <\/strong>(*Auszug &#8222;Kalif Storch&#8220; siehe Ende dieser Seite)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-67\" src=\"http:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20190313_115425-597x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"515\" srcset=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20190313_115425-597x1024.jpg 597w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20190313_115425-175x300.jpg 175w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20190313_115425-768x1318.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\r\n<p><strong>Der Rocket M\u00e4n<\/strong> (Kinderbuch)<\/p>\r\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-1319\" src=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/CoverRM.jpg\" alt=\"\" width=\"309\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/CoverRM.jpg 807w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/CoverRM-292x300.jpg 292w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/CoverRM-768x789.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1112\" src=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/tmp_1605704057302.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/tmp_1605704057302.jpg 291w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/tmp_1605704057302-150x150.jpg 150w, https:\/\/holger-montag.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/tmp_1605704057302-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\r\n<p>Lesungen aus allen B\u00fcchern sind buchbar.<\/p>\r\n<p>Im Rahmen meiner Schulprojekte (siehe Men\u00fcpunkt Linoldruck-Workshops) lese ich regelm\u00e4\u00dfig aus meinen Kinderb\u00fcchern vor.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-background has-very-light-gray-color\" style=\"background-color: #327454;\">Anfragen + Bestellungen unter <a href=\"mailto:info@holger-montag.de\"><strong>info@holger-montag.de<\/strong><\/a><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>*Kalif Storch<\/p>\r\n<p>In Bagdad lebte einst ein Kalif namens Chasid. Er wohnte im Schloss seines Sultans und genoss den Luxus, den man ihm bot. Obwohl er nur wenig hochm\u00fctig geworden war und sich nur mit standesgem\u00e4\u00dfen Menschen anfreundete, so konnte er doch auch sehr aufmerksam sein und er sorgte gut f\u00fcr diese wenigen Freunde.<\/p>\r\n<p>An einem hei\u00dfen Tag lag er auf seinem Diwan, lie\u00df sich von einem Diener Kaffee einschenken und rauchte dazu aus einer Pfeife aus feinstem Holz. Da trat sein Gro\u00dfwesir Mansor ein, der ihn jeden Nachmittag besuchte, um ein wenig zu plaudern. Da die Beiden Freunde geworden waren, begr\u00fc\u00dften sie sich auf M\u00e4nnerart mit einer angedeuteten Umarmung und kr\u00e4ftigem Schulterklopfen.<\/p>\r\n<p>Dann fragte der Kalif: &#8222;Ist dir nicht wohl, Mansor? Du siehst so sorgenvoll aus.&#8220;<\/p>\r\n<p>Der Gro\u00dfwesir winkte ab. &#8222;Doch, doch. Mir geht es gut, Herr.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber du hast doch was&#8220;, beharrte Chasid.<\/p>\r\n<p>&#8222;Nun ja&#8220;, verlegen zupfte Mansor an seinem Kaftan. Er wollte noch etwas sagen, schien es aber lieber nicht aussprechen zu wollen.<\/p>\r\n<p>&#8222;Jaaa?&#8220;, fragte der Kalif ungeduldig.<\/p>\r\n<p>&#8222;Es ist so&#8220;, Mansor blickte zu Boden, &#8222;drau\u00dfen am Schlosstor steht ein Kr\u00e4mer, der hat so sch\u00f6ne Sachen.&#8220;<\/p>\r\n<p>Wieder entstand eine Pause.<\/p>\r\n<p>&#8222;Und das ist alles? Drau\u00dfen steht ein Kr\u00e4mer? Mit sch\u00f6nen Sachen?&#8220; Der Kalif kratzte sich am Kopf. &#8222;Und jetzt?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Nun, Herr&#8220;, sagte Mansor, der Gro\u00dfwesir, &#8222;ich bin blo\u00df etwas traurig, weil ich kein Geld \u00fcbrig habe, um ihm etwas abkaufen zu k\u00f6nnen. Nicht so wichtig.&#8220;<\/p>\r\n<p>Chasid sah den Gro\u00dfwesir aufmerksam an.<\/p>\r\n<p>&#8222;Du bist traurig, weil du dir die Waren des Kr\u00e4mers nicht leisten kannst. Meinem Freund geht es nicht gut, und das soll nicht wichtig sein?&#8220;<\/p>\r\n<p>Er lie\u00df seinen Diener rufen und schickte ihn hinunter zum Tor mit dem Auftrag, den Kr\u00e4mer zu sich zu f\u00fchren. Dieser war ein kleiner, dicker Mann mit einem m\u00e4chtigen Schnurrbart. Alles an ihm wirkte \u00e4rmlich und er trug einen zerlumpten Kaftan. Doch in dem Kasten, den er mit sich f\u00fchrte, fanden sich wundersch\u00f6ne Dinge, Schmuck und Stoffe und G\u00fcrtel mit versilberten Schnallen. Chasid der Kalif z\u00f6gerte nicht lange. Er kaufte G\u00fcrtel f\u00fcr Mansor und sich selbst, dazu einen wundersch\u00f6nen, handgeschnitzten Kamm f\u00fcr die Frau seines Gro\u00dfwesirs. Dieser freute sich sehr \u00fcber die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit seines Freundes und er bedankte sich vielmals bei ihm.<\/p>\r\n<p>Der Kr\u00e4mer verbeugte sich vor dem Kalifen und wandte sich zum Gehen. Da fiel eine Dose aus seinem Kasten und rollte bis vor die F\u00fc\u00dfe Chasids. Er hob sie auf und betrachtete sie. R\u00e4tselhafte Zeichen waren darauf und eine sonderbare Inschrift.<\/p>\r\n<p>&#8222;Was ist in dieser Dose?&#8220;, fragte er den Kr\u00e4mer.<\/p>\r\n<p>&#8222;Offen gesagt, wei\u00df ich das selbst nicht&#8220;, gab dieser zu. &#8222;Ein weiser Mann tauschte die Dose einst gegen eine Bartschere ein. Ich vermute, es ist ein Heilmittel. Aber sicher bin ich mir nicht.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Was soll sie kosten?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;O nein, Herr. Sie ist nicht zu verkaufen&#8220;, der Kr\u00e4mer rang die H\u00e4nde. &#8222;Ich kann euch doch nicht etwas verkaufen, von dem ich nicht wei\u00df, was es bewirkt.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Das lass meine Sorge sein&#8220;, erwiderte der Kalif und gab ihm ein Goldst\u00fcck f\u00fcr die Dose.<\/p>\r\n<p>Nachdem der Kr\u00e4mer gegangen war, untersuchten Chasid und Mansor deren Inhalt. Ein schwarzes Pulver war darin, welches ohne Geruch und Geschmack war.<\/p>\r\n<p>&#8222;Zum W\u00fcrzen unserer Speisen taugt es schon mal nicht&#8220;, stellte Chasid fest.<\/p>\r\n<p>&#8222;Seid vorsichtig damit, Herr.&#8220; Der Gro\u00dfwesir war besorgt. &#8222;Wer wei\u00df, welche Wirkung das Pulver entfaltet.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Das werden wir herausfinden.&#8220; Chasid rief erneut nach seinem Diener. &#8222;Lauf zur gro\u00dfen Moschee&#8220;, trug er ihm auf, &#8222;und bitte Selim den Gelehrten ins Schloss. Wenn uns ein Mensch auf dieser Welt diese Schrift \u00fcbersetzen kann, dann ist er es. Schon oft hat er dies mit den alten Manuskripten getan, die ich sammle.&#8220;<\/p>\r\n<p>Bald war Selim geholt, ein w\u00fcrdevoller Mann mit einem langen, langen Bart und bed\u00e4chtigen Bewegungen. W\u00fcrdevoll verneigte er sich zum Gru\u00dfe vor dem Kalifen.<\/p>\r\n<p>&#8222;Selim&#8220;, sprach dieser und zog die geheimnisvolle Dose aus seinem Gewand, &#8222;du bist der gr\u00f6\u00dfte Gelehrte von Bagdad. Kannst du mir sagen, was diese Schrift zu bedeuten hat?&#8220;<\/p>\r\n<p>Selim nahm die Dose und betrachtete sie pr\u00fcfend.<\/p>\r\n<p>&#8222;Ja, Herr. Ich kann die Schriftzeichen entziffern. Es ist eine alte Sprache, die kaum noch gesprochen wird.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Das scheint mir auch so&#8220;, erwiderte Chasid ungehalten, &#8222;denn w\u00fcrde man sie sprechen, k\u00f6nntest du mir endlich sagen, was auf dieser Dose geschrieben steht.&#8220;<\/p>\r\n<p>Der Gelehrte l\u00e4chelte und sprach: &#8222;<em>Mensch, der du in den Besitz dieses Schatzes gelangt bist: Preise Allah f\u00fcr seine Gnade<\/em>.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ein Schatz!&#8220; rief Chasid aus und umarmte seinen Freund, den Gro\u00dfwesir.<\/p>\r\n<p>&#8222;<em>Wer von dem Pulver aus dieser Dose schnupft, sich dreimal gen Osten neigt und dazu das Zauberwort <\/em>mutabor<em> spricht, verwandelt sich in jedes gew\u00fcnschte Tier und versteht dessen Sprache. Doch h\u00fcte er sich zu lachen, sonst verstehe er sie auf immer.<\/em>&#8222;<\/p>\r\n<p>&#8222;Das ist lustig&#8220;, rief der Kalif, &#8222;aber was ist mit dem Schatz?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Sonst steht hier nichts, Herr.&#8220; Selim gab ihm die Dose zur\u00fcck.<\/p>\r\n<p>&#8222;Sonst nichts?&#8220; Chasid war entt\u00e4uscht.<\/p>\r\n<p>&#8222;Nein, Herr.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Es ist gut&#8220;, der Kalif gab dem Gelehrten Geld f\u00fcr ein neues Gewand, &#8222;du kannst gehen. Aber verrate niemandem etwas davon.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Jawohl, Herr.&#8220;<\/p>\r\n<p>Als Selim gegangen war, rieb sich Chasid die H\u00e4nde.<\/p>\r\n<p>&#8222;Was f\u00fcr ein origineller Kauf, mein Freund. Es ist zwar nicht der ganz gro\u00dfe Schatz geworden, aber wir beide werden schon morgen Mitglieder der Tierwelt sein und unsere gefiederten oder felligen Freunde belauschen k\u00f6nnen. Ich bin schon gespannt, was man sich so zu erz\u00e4hlen hat.&#8220;<\/p>\r\n<p>So trafen Chasid und Mansor sich am n\u00e4chsten Morgen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck, um zu zweit ein wenig spazieren zu gehen. In den weitl\u00e4ufigen G\u00e4rten des Sultans hielten sie Ausschau nach einem Tier. Doch es war ein hei\u00dfer Tag und es lie\u00df sich nicht einmal eine Grille blicken.<\/p>\r\n<p>&#8222;Dann lass uns an den Teich gehen&#8220;, schlug der Gro\u00dfwesir vor. &#8222;Dort gibt es Fr\u00f6sche und St\u00f6rche.&#8220;<\/p>\r\n<p>Chasid erkl\u00e4rte sich einverstanden. Am Teich angekommen, erblickten sie sogleich einen Storch, der auf und ab ging und nach einer Mittagsmahlzeit Ausschau hielt. Weiter oben am Himmel zog ein anderer Storch seine Kreise.<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich wette meinen Bart, dass diese beiden St\u00f6rche ein nettes Gespr\u00e4ch f\u00fchren werden&#8220;, sagte Mansor.<\/p>\r\n<p>&#8222;Dann wollen wir eine Prise dieses Zauberpulvers schnupfen.&#8220; Der Kalif nahm die Dose aus seinem Kaftan. &#8222;Doch zun\u00e4chst noch einmal proben. Wie war das noch\u2026? Schnupfen\u2026 dreimal gen Osten neigen\u2026&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;\u2026und <em>mumamo<\/em> \u00a0sagen&#8220;, erg\u00e4nzte sein Freund, der Wesir.<\/p>\r\n<p>&#8222;Mumamo? Nein, das war es nicht.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Mupalo?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich wei\u00df!&#8220; rief Chasid und senkte die Stimme. &#8222;Das Zauberwort hei\u00dft <em>mutabor<\/em>.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;<em>Mutabor<\/em>&#8222;, wiederholte der Gro\u00dfwesir and\u00e4chtig.<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber nicht lachen!&#8220;<\/p>\r\n<p>Beide M\u00e4nner schnupften von dem Pulver, verbeugten sich und riefen wie aus einem Munde: &#8222;MUTABOR!&#8220;<\/p>\r\n<p>Im selben Moment verwandelten sich ihre Arme in Fl\u00fcgel, Gefieder schoss aus allen Poren, ihr Hals zog sich in die L\u00e4nge und ihr K\u00f6rper schrumpfte,\u00a0 und als sie einander ansahen, stie\u00dfen sie mit ihren Schn\u00e4beln aneinander.<\/p>\r\n<p>&#8222;Einen h\u00fcbschen Schnabel hast du, werter Gro\u00dfwesir&#8220;, sprach Chasid und betrachtete seinen Freund erstaunt.<\/p>\r\n<p>&#8222;Besten Dank&#8220;, erwiderte Mansor und verneigte sich w\u00fcrdevoll, &#8222;doch mein Schnabel ist nichts gegen euer Federkleid. Ich bin geneigt zu behaupten, dass Ihr als Storch noch attraktiver seid denn als Kalif.&#8220; Beide lachten herzlich.<\/p>\r\n<p>&#8222;Komm mit&#8220;, sagte Chasid, &#8222;wir wollen unsere gefiederten Freunde begr\u00fc\u00dfen.&#8220;<\/p>\r\n<p>Sie n\u00e4herten sich dem ersten Storch, in dessen N\u00e4he soeben der zweite landete. Der Kalif und sein Gro\u00dfwesir staunten nicht schlecht, als sie deren Stimmen vernahmen:<\/p>\r\n<p>&#8222;Guten Morgen, Frau Langbein! So fr\u00fch schon auf der Wiese?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Guten Morgen, liebe Klapperschnabel! Ich habe mir nur ein kleines Fr\u00fchst\u00fcck geholt. Darf ich Euch vielleicht ein St\u00fcckchen Eidechsenschwanz oder einen Froschschenkel anbieten?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich danke Euch, habe heute gar keinen Appetit. Ich komme auch wegen etwas ganz anderem auf die Wiese. Denn ich soll heute vor den G\u00e4sten meines Vaters tanzen, und da will ich mich im Stillen ein wenig \u00fcben.&#8220;<\/p>\r\n<p>Dabei schritt die junge St\u00f6rchin in wunderlichen Bewegungen durch das Feld. Das brachte Chasid und Mansor derart zum Lachen, dass sie nur so mit den Schn\u00e4beln klapperten. Die beiden weiblichen St\u00f6rche hoben sich emp\u00f6rt in die L\u00fcfte und flogen davon.<\/p>\r\n<p>&#8222;Was f\u00fcr ein Spa\u00df!&#8220; rief der Kalif und sch\u00fcttelte sich vor Vergn\u00fcgen. Ihm fiel gar nicht auf, dass sein Wesir ganz still geworden war.<\/p>\r\n<p>&#8222;Herr&#8220;, sprach er schlie\u00dflich, &#8222;erinnert Ihr euch an den Spruch auf der Dose?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber nat\u00fcrlich! <em>Mensch, der du in den Besitz dieses Schatzes gelangt bist: Preise Allah f\u00fcr seine Gnade<\/em>.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Nicht das&#8220;, sagte Mansor ungeduldig. &#8222;<em>Doch h\u00fcte er sich zu lachen, sonst verstehe er die Sprache der Tiere auf immer. <\/em>Auf immer, versteht ihr?&#8220;<\/p>\r\n<p>Nun begriff auch der Kalif. &#8222;Du meinst, wir m\u00fcssen St\u00f6rche bleiben &#8211; weil wir gelacht haben?&#8220;<\/p>\r\n<p>Mansor nickte, wobei sein Schnabel auf und ab schwenkte.<\/p>\r\n<p>&#8222;Das w\u00e4re ein schlechter Spa\u00df&#8220;, sagte Chasid. &#8222;Lass uns schnell wieder zu Menschen werden.&#8220;<\/p>\r\n<p>Sie verneigten sich dreimal Richtung Osten, doch das Zauberwort wollte ihnen nicht wieder einfallen.<\/p>\r\n<p>&#8222;Mu &#8211; mu &#8211; mu&#8220;, setzte Chasid an.<\/p>\r\n<p>&#8222;Mullalah?&#8220;, versuchte es sein Gro\u00dfwesir.<\/p>\r\n<p>&#8222;Mu &#8211; wuwu?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Mulukaddado?&#8220;<\/p>\r\n<p>Vergebens. Das richtige Zauberwort wollte ihnen nicht mehr einfallen.<\/p>\r\n<p>&#8222;Musubusu?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Nein, das war es nicht.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Beeil dich mit dem Denken, Mansor. Wir m\u00fcssen diese Federn wieder loswerden!&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Mufiffi?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Na klar, Mufiffi!&#8220; rief Chasid h\u00f6hnisch, &#8222;warum blo\u00df sind wir nicht gleich darauf gekommen? &#8211; Dein Ged\u00e4chtnis ist ja noch schlechter als das meinige!&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Das w\u00fcrde ich so nicht sagen, Herr. Immerhin erinnert Ihr euch ja auch nicht an das Wort.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich wei\u00df es!&#8220; Chasid breitete die Fl\u00fcgel aus und rief: &#8222;Musababba!&#8220;<\/p>\r\n<p>Nichts passierte, au\u00dfer dass Lachen zu h\u00f6ren war. Die beiden Freunde drehten sich um und sahen die beiden weiblichen St\u00f6rche in der N\u00e4he stehen.<\/p>\r\n<p>&#8222;Musubusu!&#8220; rief der erste Storch und kicherte.<\/p>\r\n<p>&#8222;Mulukaddado?&#8220;der zweite Storch.<\/p>\r\n<p>&#8222;Was gibt es da zu lachen?&#8220; Chasid war w\u00fctend. &#8222;H\u00f6rt auf damit oder ich lasse euch braten! Ich bin der Kalif dieser Stadt!&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Du bist vor allem lustig.&#8220; Die beiden weiblichen St\u00f6rche flogen wieder davon. Man h\u00f6rte sie noch von Weitem lachen.<\/p>\r\n<p>&#8222;Was sollen wir blo\u00df tun?&#8220; jammerte Mansor, der Gro\u00dfwesir. Er dachte an seine Frau und seine Kinder, die zu Hause auf ihn warteten. Er konnte ihnen doch nie und nimmer als Storch entgegentreten. Und sie w\u00fcrden ihn nicht mehr erkennen und nicht verstehen. Denn er sprach ja keine menschliche Sprache mehr.<\/p>\r\n<p>Tagelang irrten die beiden Freunde, die nun St\u00f6rche waren, durch die Felder und entlang der kleinen Teiche, um sich etwas zu essen zu besorgen und \u00fcber ihre missliche Lage nachzudenken. Doch fiel ihnen weder das Zauberwort noch eine andere L\u00f6sung ein.<\/p>\r\n<p>Erst nach einer Woche beschlossen sie, nach Bagdad zu fliegen, um ihre Angeh\u00f6rigen wenigstens aus der Ferne einen Besuch abzustatten. Doch wie sie auf einem der D\u00e4cher des Palastes landeten, sahen sie unten in der Stra\u00dfe einen pr\u00e4chtigen Umzug. Trommeln und Pfeifen ert\u00f6nten, und ein Mann ritt unter ihnen vorbei, geh\u00fcllt in einen goldbestickten, scharlachroten Mantel.<\/p>\r\n<p>&#8222;Heil Mizra&#8220;, rief das Volk, welches links und rechts der Stra\u00dfe stand, &#8222;Heil Mizra, dem neuen Kalifen von Bagdad!&#8220;<\/p>\r\n<p>Chasid sah Mansor an. &#8222;Mein Freund, ich bin nicht nur verzaubert &#8211; ich bin auch verflucht. Mizra ist der Sohn meines Todfeindes, des Zauberers Kaschnur.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ihr habt nie von ihm erz\u00e4hlt&#8220;, sagte der Gro\u00dfwesir.<\/p>\r\n<p>&#8222;Kaschnur hat mich einst betrogen. Daher lie\u00df ich ihn in Ketten legen. Doch er schwor mir, dass er fliehen und Rache nehmen werde. Wie es ausschaut, hat er seinen Plan in die Tat umgesetzt.&#8220;<\/p>\r\n<p>Ratlos flogen die beiden St\u00f6rche weiter. Es schien keine Hoffnung f\u00fcr sie zu geben. Ihr Volk jubelte bereits einem anderen Kalifen zu, und auch ihre Liebsten w\u00fcrden sie mit der Zeit vergessen. Es war zum Verzweifeln.<\/p>\r\n<p>Nach einigen Tagen des ziellosen Fliegens und Rastens und Nachdenkens und Verzweifelns erblickten sie unter sich eine Ruine, und sie beschlossen, dort die Nacht zu verbringen. Offenbar war dies einstmals ein Schloss gewesen. Wundervolle S\u00e4ulen zeugten von der ehemaligen Pracht des Hauses, das in Teilen noch erhalten war. Der Kalif und sein Begleiter gingen staunend durch die G\u00e4nge und sahen sich um. Pl\u00f6tzlich glaubten sie ein leises Scharren zu h\u00f6ren, und Chasid, der ein tapferes Herz besa\u00df, stie\u00df mit dem Schnabel die T\u00fcr zu einem verfallenen Gemach auf.<\/p>\r\n<p>Mitten im Raum sa\u00df eine Nachteule am Boden und schnitzte mit dem Schnabel Muster in eine h\u00f6lzerne Platte. Unsicher und verlegen lachte sie, als sie die beiden Freunde erblickte.<\/p>\r\n<p>&#8222;Willkommen, ihr St\u00f6rche!&#8220; rief sie. &#8222;Wie lange habe ich auf euch gewartet.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Gewartet?&#8220;, fragte Mansor zweifelnd.<\/p>\r\n<p>&#8222;So ist es. Gewartet. Mir ist prophezeit worden, dass mir mit dem Eintreffen der St\u00f6rche ein gro\u00dfes Gl\u00fcck widerfahren wird. Und da seid ihr.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Das muss ein Missverst\u00e4ndnis sein&#8220;, sagte Chasid. &#8222;So sehr ich mich geehrt f\u00fchle &#8211; wir k\u00f6nnen in unserer Lage wohl kaum das Gl\u00fcck eines Anderen sein. Du wirst unsere Hilflosigkeit erkennen, wenn du unsere Geschichte h\u00f6rst.&#8220;<\/p>\r\n<p>Die Nachteule lauschte aufmerksam der Erz\u00e4hlungen Chasids und Mansors. Die beiden Freunde erwarteten Erstaunen und Mitleid angesichts ihrer misslichen Lage. Doch die Eule verdrehte blo\u00df die Augen, seufzte und sagte: &#8222;Ihr seid nicht alleine mit eurem Zauber. H\u00f6rt euch auch meine Geschichte an, dann werdet ihr sehen, dass uns mehr verbindet als das Federkleid.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;So sprich&#8220;, klapperte der Kalif Storch und trat von einem Bein aufs andere.<\/p>\r\n<p>&#8222;Mein Name ist Lusa. Ich bin die Tochter des K\u00f6nigs von Indien. Der Zauberer Kaschnur, der euch vermutlich verzauberte, hat auch mich ins Ungl\u00fcck gest\u00fcrzt. Er kam eines Tages zu meinem Vater und bat um meine Hand f\u00fcr seinen Sohn Mizra. Mein Vater verweigerte ihm diesen Wunsch, lud ihn aber dennoch ein, unser Gast f\u00fcr diese Nacht zu sein. Kaschnur blieb. Er verkleidete sich als Diener und fragte mich alle paar Minuten, ob ich bei der herrschenden Hitze nicht durstig sei. Schlie\u00dflich lie\u00df ich mir einen erfrischenden Trank von ihm reichen, der mich in diese abscheuliche Gestalt verwandelte.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich finde, du siehst nicht abscheulich, sondern sehr h\u00fcbsch aus&#8220;, entfuhr es dem Kalif Storch, der sich erschrocken mit dem Fl\u00fcgel den Schnabel zuhielt.<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich war vor Schreck wie gel\u00e4hmt&#8220;, sprach die Eule weiter, ohne darauf einzugehen, &#8222;hatte ich doch Fl\u00fcgel statt meiner H\u00e4nde und Krallen statt meiner h\u00fcbschen Fingern\u00e4gel. So konnte der Zauberer mich m\u00fchelos fangen und hierher bringen. Mit schrecklicher Stimme schrie er: &#8218;Da sollst du bleiben, h\u00e4sslich, selbst von den Tieren verachtet, bis an dein Ende, oder bis ein Mensch aus freiem Willen dich, selbst in dieser Gestalt, zur Frau nehmen m\u00f6chte. So r\u00e4che ich mich an dir und deinem stolzen Vater.&#8216; Ist das nicht schrecklich?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ja, das ist es&#8220;, pflichtete der Gro\u00dfwesir Storch bei. &#8222;F\u00fcr immer als Eule leben, das ist schrecklich.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ach das&#8220;, Lusa sch\u00fcttelte den Kopf und betrachtete ihre Krallen. &#8222;An das Eulensein gew\u00f6hnt man sich. Es gibt hier viele M\u00e4use und mit der Zeit schmecken sie richtig gut.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber\u2026 Ihr sagtet, es sei schrecklich?&#8220;, fragte Mansor.<\/p>\r\n<p>&#8222;Ja, schrecklich. Ich meinte meine Fingern\u00e4gel. Mir fehlt meine Manik\u00fcre sehr.&#8220;<\/p>\r\n<p>Der Gro\u00dfwesir und der Kalif wechselten einen Blick miteinander und hatten Schwierigkeiten, wieder zum Ausgangspunkt ihres Gespr\u00e4ches zur\u00fcckzukehren.<\/p>\r\n<p>&#8222;So sind wir drei also vom selben Zauberer verflucht, bis ans Ende unserer Tage als Federvieh umherzulaufen&#8220;, stellte Chasid fest.<\/p>\r\n<p>&#8222;Und fliegen&#8220;, erg\u00e4nzte Mansor, der f\u00fcr diese Bemerkung einen scharfen Blick seines Freundes erntete.<\/p>\r\n<p>&#8222;Nun&#8220;, vernahmen die Beiden da die Stimme der Eule, &#8222;ich w\u00fcsste da eine M\u00f6glichkeit, uns alle zu retten.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Uns alle?&#8220;, fragte der Kalif. &#8222;Du meinst, es gibt eine Rettung f\u00fcr Mansor und mich?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Und mich selbst.&#8220; Lusa streckte sich und hob ver\u00e4rgert die Fl\u00fcgel. &#8222;Sonst h\u00e4tte ich ja gesagt, dass ich eine M\u00f6glichkeit wei\u00df, EUCH zu retten.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Und wie sieht diese M\u00f6glichkeit aus?&#8220;, wollte Chasid wissen.<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich wei\u00df, wo sich Mizra mit seinen Zaubererfreunden zu treffen pflegt. Es ist nicht weit von hier, ich habe den Ort zuf\u00e4llig vor einem Jahr entdeckt. Jeden Monat kommen die Zauberer dort zusammen, um sich auszutauschen. Heute Nacht ist es wieder so weit.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Und worin siehst du hier eine M\u00f6glichkeit zu <em>unser aller<\/em> Rettung?&#8220;<\/p>\r\n<p>Die Eule trat n\u00e4her und meinte dann in einem frechen Ton, als spr\u00e4che sie zu einem kleinen Kind: &#8222;W\u00e4re es vielleicht m\u00f6glich, dass Kaschnur der Gesellschaft eure Geschichte erz\u00e4hlt und dabei auch das Zauberwort nennt, welches euch wieder in Menschen verwandelt?&#8220;<\/p>\r\n<p>Die Augen des Kalifen leuchteten. &#8222;Beim Laich der Kr\u00f6te, \u00e4h, beim Barte des Propheten, du hast Recht. Vielleicht befreit Kaschnur selbst uns von diesem gefiederten Fluch. Sag, Lusa, wo ist dieser Ort, an welchem sich die Zauberer versammeln?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Gerne will ich euch hinf\u00fchren&#8220;, die Prinzessin von Indien drehte den Eulenkopf einmal komplett nach hinten und wieder nach vorne, als f\u00fcrchte sie, belauscht zu werden. &#8222;Doch muss ich diese Gef\u00e4lligkeit an eine Bedingung kn\u00fcpfen.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Jede, die du willst!&#8220; rief Chasid, besann sich dann aber und meinte kleinlaut: &#8222;Und was w\u00e4re das f\u00fcr eine Bedingung?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Das liegt doch auf der Hand&#8220;, sagte Mansor. &#8222;Ihr m\u00fcsst sie heiraten!&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;<em>Du musst <\/em>ist ein ganz schlechter Satzanfang&#8220;, der Kalif Storch sch\u00fcttelte sich. &#8222;Und wen meinst du? Doch nicht etwa die Eule?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber ja doch!&#8220; Der Gro\u00dfwesir klapperte mit dem Schnabel. &#8222;Lusa sagte doch bereits, dass sie nur dann wieder Menschengestalt annehmen kann, wenn jemand sie als Eule heiraten m\u00f6chte.&#8220;<\/p>\r\n<p>Chasid schaute \u00fcber die Schulter hin\u00fcber zu Lusa.<\/p>\r\n<p>&#8222;Warum will sie \u00fcberhaupt wieder zu einem Menschen werden?&#8220;, fragte er. &#8222;Ich finde, das Eulengefieder steht ihr gut. Und \u00fcberhaupt, wieso soll ausgerechnet ICH sie heiraten? DU bist mein Gro\u00dfwesir. Ich befehle dir, sie zu heiraten.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber Herr, das geht doch nicht. Ich bin bereits verheiratet.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Was soll&#8217;s&#8220;, sagte der Kalif. &#8222;Dann hast du halt eine zweite Frau. Meinen Segen hast du.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber nein, Herr&#8220;, der Wesir klang kl\u00e4glich, &#8222;das geht wirklich nicht. Meine Frau\u2026 die Kinder\u2026 ich kann nicht, bitte seht es ein.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber ich, meinst du? Ich, Chasid, Kalif von Bagdad, soll eine staubige Eule heiraten?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Kalif Storch&#8220;, sprach Lusa, &#8222;du bist dir wohl bewusst, dass ich jedes deiner Worte h\u00f6ren kann?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Sei&#8217;s drum&#8220;, sagte Chasid. &#8222;So, wie ich das sehe, kannst du froh sein, wenn dich irgendwer heiratet.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;O nein&#8220;, die Eule legte den Kopf schief. &#8222;So, wie es aussieht, seid IHR diejenigen, die froh w\u00e4ren, wenn sie ihre Menschengestalt wiedererlangten. Ich dagegen habe mich bereits an ein Leben mit Fl\u00fcgeln und Federn und das Verspeisen von M\u00e4usen gew\u00f6hnt. Die sind \u00fcbrigens nicht halal. Denkt einmal dar\u00fcber nach-&#8222;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber-&#8222;, setzte der Kalif an.<\/p>\r\n<p>&#8222;-und \u00fcberleg wohl, was du tun und was du sagen willst. Und wen du da gerade beleidigst. Es k\u00f6nnte n\u00e4mlich nicht nur eine Prinzessin, sondern auch deine k\u00fcnftige Gemahlin sein.&#8220;<\/p>\r\n<p>Der Kalif schluckte. &#8222;Also willst du mich heiraten?&#8220;, brachte er schlie\u00dflich hervor.<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich habe wohl keine Wahl&#8220;, sagte die Prinzessin und seufzte. &#8222;Ich w\u00fcnschte, es w\u00e4re anders. Aber ich muss wohl nehmen, was ich kriegen kann.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Moment mal&#8220;, protestierte Chasid, &#8222;ich bin der Kalif von Bagdad und ich sehe fabelhaft aus. Ich kann jede Frau in dieser Stadt heiraten.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich f\u00fcrchte, du musst von dieser Idee Abstand nehmen&#8220;, Lusa l\u00e4chelte ihr sch\u00f6nstes Eulenl\u00e4cheln. &#8222;Selbst die tierliebsten Frauen Bagdads w\u00fcrden wohl kaum einen Storch heiraten. Vor allem keinen eitlen!&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Eitel? Ich?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ja.&#8220; Die Eule sah dem Storch tief in die Augen. &#8222;Eitel. DU.&#8220;<\/p>\r\n<p>Der Gro\u00dfwesir r\u00e4usperte sich. &#8222;Herr, ich falle euch als Storchenbruder ungern in den R\u00fccken, aber die Eule hat Recht. Ihr seid eitel und wir beide werden Federvieh bleiben, wenn Ihr sie nicht heiratet.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Na gut&#8220;, der Kalif winkte mit dem Fl\u00fcgel ab. &#8222;Dann heirate ich dich eben.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;So nicht&#8220;, sagte die Eule.<\/p>\r\n<p>&#8222;Wie, so nicht?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Etwas mehr Romantik, bitte&#8220;, Lusa legte wieder den Kopf schief, &#8222;und auf die Knie k\u00f6nntest du auch gehen.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich bitte euch. Wir St\u00f6rche k\u00f6nnen nicht auf die Knie gehen. Das widerspricht unseren Beinen.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Dann leg dich halt auf den Bauch.&#8220; Die Prinzessin klang trotzig. &#8222;Ist mir doch egal, ob man dir X-Beine verliehen hat.&#8220;<\/p>\r\n<p>Also legte sich der Kalif ungeschickt auf den Bauch und sprach mit dem Schnabel im Staub: &#8222;Liebste Lusa, nimmst du mich zum Manne?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Bitte&#8220;, zischte Mansor.<\/p>\r\n<p>&#8222;Bitte&#8220;, wiederholte Chasid.<\/p>\r\n<p>&#8222;Na sch\u00f6n&#8220;, Lusa wedelte mit dem Fl\u00fcgel, &#8222;aber nur, wenn ich es mir noch \u00fcberlegen kann. Schlie\u00dflich wei\u00df ich noch gar nicht, wie du als Mensch aussiehst. Deine charakterlichen Qualit\u00e4ten lassen jedenfalls zu w\u00fcnschen \u00fcbrig.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber du MUSST mich heiraten&#8220;, sagte der Kalif. &#8222;Sonst bleibst du auf immer eine Eule.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Nicht die schlechteste Alternative&#8220;, bemerkte die Prinzessin. &#8222;Aber der Fluch wird bereits aufgehoben, wenn MICH jemand heiraten will. Au\u00dferdem ist DU MUSST ein ganz schlechter Satzanfang.&#8220;<\/p>\r\n<p>Chasid wollte etwas erwidern. Doch stattdessen klappte er blo\u00df seinen Schnabel staunend auf und zu &#8211; und l\u00e4chelte schlie\u00dflich.<\/p>\r\n<p>&#8222;Sch\u00f6n, Prinzessin Lusa&#8220;, meinte er schlie\u00dflich und schenkte ihr einen langen Blick, &#8222;aber wie kommt es, dass du dich noch nicht zur\u00fcckverwandelt hast? Immerhin habe ich dir die Ehe versprochen.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber Herr, habt ihr nicht aufgepasst?&#8220;, fragte Mansor ihn. &#8222;Sie verwandelt sich, wenn ein MENSCH sie heiraten m\u00f6chte. Ihr seid ein Storch!&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ich verstehe.&#8220; Der Kalif nickte. &#8222;Nun, Lusa, da wir uns einig sind, solltest du uns nun zu dem Treffpunkt der Zauberer f\u00fchren.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Das ist einfach&#8220;, sprach da die Eule, &#8222;seht, da kommen sie schon.&#8220;<\/p>\r\n<p>Unten im Tal tanzten Lichter umher. Sie kamen rasch n\u00e4her und entpuppten sich als Kerzen, die auf den Turbanen der vielen Zauberer sa\u00dfen, welche kurz darauf im Hof der Ruine eintrafen und durch ein halb verfallenes Portal ins Innere str\u00f6mten.<\/p>\r\n<p>&#8222;Sie treffen sich <em>hier<\/em>?&#8220;, klapperte der Kalif Storch.<\/p>\r\n<p>&#8222;Aber ja&#8220;, sagte die Eule gelassen.<\/p>\r\n<p>&#8222;Direkt unter uns!&#8220; Chasid st\u00f6hnte. &#8222;Und f\u00fcr diese Info habe ich einer Eule die Ehe versprochen!&#8220;<\/p>\r\n<p>Doch Mansor bemerkte, dass er dabei l\u00e4chelte. Und die Eule tat dies auch.<\/p>\r\n<p>&#8222;Also gut, meine gefiederten Freunde&#8220;, sagte der Kalif. &#8222;Lasst uns diese Zauberer belauschen!&#8220;<\/p>\r\n<p>Sie schlichen durch die G\u00e4nge der Ruine und gelangten schlie\u00dflich zu einem gro\u00dfen Raum, in dem eine Menge alter Sessel und Sofas standen. Auf ihnen ruhten wiederum eine Menge alter Zauberer und Hexen, deren Besen in der Ecke lehnten.<\/p>\r\n<p>&#8222;Da!&#8220; hauchte Chasid. &#8222;Der Mann auf dem roten Sofa\u2026 erkennst du ihn?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Beim Laich der &#8211; beim Barte des Propheten!&#8220; Mansor klapperte leise mit dem Schnabel. &#8222;Das ist der Kr\u00e4mer, bei dem wir das Pulver gekauft haben!&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Und der Mann daneben\u2026 das ist Kaschnur.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Euer Erzfeind? Dessen Sohn nun Kalif ist?&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Ja, Mansor. Genau der. Lass uns h\u00f6ren, was die Beiden besprechen.&#8220;<\/p>\r\n<p>Die St\u00f6rche schlichen so nah an den Raum heran, wie sie konnten. Sie hatten Gl\u00fcck. Gerade hob Kaschnur zu reden an.<\/p>\r\n<p>&#8222;Liebe Freunde, Zauberer, Magier, Hexen, Diebe und Trickbetr\u00fcger! Ich freue mich, euch heute so zahlreich begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen, um euch an meinem Triumph teilhaben zu lassen. Mein Sohn ist nun Kalif von Bagdad, und schon bald wird er den Sultan abl\u00f6sen. Und n\u00e4chstes Jahr schon geh\u00f6rt uns das ganze Land, wenn mein Plan aufgeht.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Wie lautet Euer Plan, Kaschnur? Und wie habt ihr erreicht, dass Euer Sohn Kalif wurde?&#8220;, fragten die Zauberer.<\/p>\r\n<p>&#8222;Beides h\u00e4ngt miteinander zusammen.&#8220; Kaschnur legte die Hand auf die Schulter des Kr\u00e4mers neben sich. &#8222;Dieser Dieb hier war mir dabei behilflich, den Kalifen in eine Falle zu locken und in ein Tier zu verwandeln. Und das wird er ohne das schwierige Zauberwort auch bleiben, welches er sich in seiner \u00dcberheblichkeit ganz sicher nicht merken konnte.&#8220; Er lachte, und alle anderen im Raum lachten ebenfalls.<\/p>\r\n<p>&#8222;Sag, was ist das f\u00fcr ein Wort, welches man so leicht vergisst?&#8220;, wollte einer wissen.<\/p>\r\n<p>&#8222;<em>Mutabor<\/em>&#8222;, sagte Kaschnur. &#8222;Und dieses Wort wird uns den Weg ebnen. Wir werden als n\u00e4chstes den Sultan und danach alle in Tiere verwandeln, die sich uns entgegen stellen. Es wird bald nur noch Zauberer, Kamele, Fr\u00f6sche und St\u00f6rche in diesem Land geben!&#8220;<\/p>\r\n<p>Bei diesen Worten mussten alle Anwesenden so laut lachen, dass die beiden St\u00f6rche und die Eule sich ohne M\u00fche entfernen konnten. Wieder im Freien, suchte der Kalif Storch in seinem Gefieder nach der Dose. Schnell schnupften er und sein Freund Mansor eine Prise, ehe sie sich dreimal verbeugten und &#8222;<em>Mutabor<\/em>!&#8220; riefen.<\/p>\r\n<p>Im selben Augenblick verwandelten sie sich wieder in ihre Menschengestalt. \u00dcbergl\u00fccklich tastete Mansor nach seinen Haaren und z\u00e4hlte seine Finger ab. Chasid hingegen stand blo\u00df da &#8211; und sah mit offenem Mund die wundersch\u00f6ne Frau an, die sich wenige Meter entfernt den Staub aus den Kleidern klopfte. Sie warf ihm einen Blick zu.<\/p>\r\n<p>&#8222;Offen gestanden, m\u00f6chte ich mir das mit der Hochzeit noch \u00fcberlegen. Du machst in Menschengestalt nicht gerade einen intelligenten Eindruck.&#8220;<\/p>\r\n<p>&#8222;Chhhrr&#8220;, sagte der Kalif, der sich in eine scharfz\u00fcngige Eule verliebt hatte und nun seine Braut zum ersten Mal in Menschengestalt sah.<\/p>\r\n<p>&#8222;Macht ja nichts.&#8220; Lusa zuckte die Schultern und wandte sich zum Gehen. &#8222;Vielleicht kannst du ja daf\u00fcr gut kochen. Was ist, wollen wir zur\u00fcck nach Bagdad und dich wieder als Kalifen einsetzen lassen? Oder wollt ihr noch ein wenig Storch spielen?&#8220;<\/p>\r\n<p>Da sie leider nicht das Zauberwort f\u00fcr die Hexenbesen kannten, mussten sie zu Fu\u00df zum n\u00e4chsten Dorf laufen und sich dort Kamele leihen. Der Kalif, sein Gro\u00dfwesir und die Prinzessin ritten die ganze Nacht durch, bis ihnen der Hintern weh tat und sie das Schloss des Sultans erreichten.<\/p>\r\n<p>Schnell war die Intrige aufgedeckt und Mizra verhaftet. Auch sein ahnungsloser Vater Kaschnur und der falsche Kr\u00e4mer gingen den W\u00e4rtern des Sultans in die F\u00e4nge. Um der Todesstrafe zu entgehen, mussten sie selbst von dem Pulver aus der Dose schnupfen und sich &#8211; <em>Mutabor<\/em>! &#8211; in St\u00f6rche verwandeln. Diese sperrte der Kalif in einen K\u00e4fig und verstreute das restliche Pulver in alle Winde.<\/p>\r\n<p>Bald schon heirateten er und die sch\u00f6ne Prinzessin Lusa. Das war gar nicht so einfach, denn als Prinzessin von Indien war sie keine Muslima, sondern Hindu. Doch der Sultan selbst erkl\u00e4rte sie zu Mann und Frau, nahm ihnen aber das Versprechen ab, sich nie wegen ihrer Religion zu streiten. Daran hielten sie sich, und wenn sie beteten, &#8211; Lusa zu Shiva und Vishnu und Chasid zu Allah -, ging es laut zu in ihrem Wohnraum.<\/p>\r\n<p>Oft besuchte der Gro\u00dfwesir Mansor die Beiden und sie lachten \u00fcber ihre gemeinsamen Erlebnisse. Dann spielten sie mit ihm und ihren Kindern Storch und Eule, flatterten mit den Armen und riefen Mu-Mu-Mu. Oder Musubusu. Oder Mufiffi. Denn genauso hie\u00dfen ihre drei Kinder &#8211; in Gedenken an ihre Zeit als Federvieh und das Gl\u00fcck, auf diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Weise zueinander gefunden zu haben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigene Buchver\u00f6ffentlichungen &nbsp; Reisen mit Pippo (Roman) Liebe oder so (Roman) Schwarzer Wald (Roman) Der Entefant (Kinderbuch) Uxe &amp; die Calaveras (Kinderbuch) Uxe and the Calaveras (Childrens book, English) Deutsch-Arabisches M\u00e4rchenbuch (*Auszug &#8222;Kalif Storch&#8220; siehe Ende dieser Seite) Anfragen + Bestellungen unter info@holger-montag.de &nbsp; &nbsp; *Kalif Storch In Bagdad lebte einst ein Kalif namens Chasid. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/holger-montag.de\/?page_id=65\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eB\u00fccher\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-65","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/holger-montag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/65","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/holger-montag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/holger-montag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/holger-montag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/holger-montag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/holger-montag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/65\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1481,"href":"https:\/\/holger-montag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/65\/revisions\/1481"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/holger-montag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}